Urusvati weiß, dass der Übergang in die Feinstoffliche Welt von unterschiedlichsten Empfindungen begleitet werden kann, von überaus schmerzhaften bis wonnehaft-herrlichen. Doch wir wollen jetzt nicht die Extreme betrachten, sondern die Aufmerksamkeit auf den durchschnittlichen Zustand richten, wie er von der Mehrheit erreicht werden kann. Stellen wir uns einen Menschen vor, der den Nutzen des Guten kennt und die Macht des Gedankenschaffens versteht. Überdies erkennt er das überirdische Leben an und bedauert nicht, von der Erde zu gehen, da er von der Rückkehr in die grobstoffliche Existenz weiß. Solch ein Mensch vermag ruhig zu entschlafen und sich, ohne das Bewusstsein zu verlieren, unvermittelt in der jenseitigen Welt wiederzufinden. Er wird keine Schmerzen empfinden, da sein feinstofflicher Körper nicht von etwa begangenen Verbrechen belastet sein wird, und von Gedanken ebenso unbelastet wird er schnell seine Umgebung verstehen. Er wird Furcht vertreiben, da er versteht, dass Gedanken ein starker Schild sind. Besonders wichtig ist, dass der Mensch auch in dem genannten durchschnittlichen Zustand ohne lange Traumphase auskommen kann. Er vermag unverzüglich zur Erkenntnissammlung und zur Arbeit überzugehen. Er vermag seine Gewandung selbst zu bestimmen und rasch Verbindungen zu nützlichen Mitarbeitern aufzunehmen. Er ist in der Lage, alle Vorzüge der Feinstofflichen Welt zu nutzen und die Annäherung an die höheren Sphären zu beginnen, und dies vor allem in vollem Wagemut. Heute schon wird ein solcher Mensch über die Feinstoffliche Welt wie über einen Zustand der Freude nachdenken, und in solchem Denken schafft er auch bereits die zukünftige Freude. Er wird seine früheren Kenntnisse festigen, indem er sie sich vergegenwärtigt; anderenfalls könnten sie nicht in sein Bewusstsein eingehen. Mögen die Menschen dessen eingedenk sein und das Wort verstehen: ‘Wer empfangen will – empfange!.’ Der Denker erinnerte an dieses Wort, da die Menschen sich ihrer Errungenschaften selbst berauben.