Urusvati weiß, dass Wir für den Frieden arbeiten. Warum aber freuen Wir Uns wenig über all die unzähligen Institutionen, die den Friedensfragen gewidmet sind? Weil nur wenige von ihnen sich uneigennützig um den Frieden bemühen. Bei vielen lassen sich dagegen heimliche Absichten finden, deren Auswirkungen noch bitterer als Krieg sein werden. In Bezug auf solche grundlegenden Fragen wie den Frieden muss man sich prüfen. Sich prüfen können heißt, neue Kräfte und ein neues Bewusstsein zu schöpfen, und dann wird auch verstanden, was wahrer Frieden ist, der auch die Verteidigung der Menschheitsschätze einschließt. Die eigentliche Prüfung muss in voller Hingabe an den Fortschritt der Menschheit erfolgen. Ich spreche von Neid, denn wenn diese Schlange die Menschen erzürnt, werden sie nicht über Frieden nachdenken können. Auf die unerwartetsten Gegenstände vermögen die Menschen neidisch zu sein. Ihr werdet erstaunt sein, wenn ihr in das Denken der Menschen Einblick nehmt. Sie können Schätze besitzen und dennoch eine Möglichkeit finden, dem Nachbarn den allerkleinsten Erfolg zu neiden. Es ist unmöglich, an Frieden zu denken, wenn man die dem Frieden schadenden Untugenden nicht ausgemerzt hat. Doch Ich sage dies deshalb, um darauf hinzuweisen, dass jede gute Erinnerung an den Frieden von räumlichem Nutzen sein wird. Wie ein Mantra kann man das Wort ‘Frieden’ wiederholen, und es vermag harmonische Bemühungen bereits zu verstärken. Hüten wir uns aber vor der Friedenslüge, denn sie führt zur Zersetzung. Unsere Lehre ist die Lehre des Friedens, doch eines wahrhaften Friedens. Der Denker sprach: ‘Ich werde auf der Wacht stehen, damit die Giftschlange nicht über die Türschwelle kriecht.’