Urusvati weiß, dass jeder physischen Tätigkeit viele psychische Aktionen vorausgehen. Was ist denn daran neu? Wissen die Menschen etwa nicht, dass der Gedanke der Tat vorausgeht? Aber leider wollen die Menschen sich auch dies nicht vorstellen. Wenn ihr jedoch noch von vielen psychischen Tätigkeiten sprecht, wird man euch für vollendete Spaßmacher halten. Indessen ist es notwendig, gerade viele Ereignisse zu verstehen, die um jede physische Erscheinung herum entstehen. Vergessen wir nicht, dass an jeder Bewegung nicht nur der eigene Wille teilnimmt, sondern auch Berührungen durch von außen kommende Energien. Auf diese Weise lassen sich die Grenzen einer irdischen Erscheinung ins Unbegrenzte hin ausdehnen. Wenn die Menschen von solch unbegrenzter Zusammenarbeit hören werden, wird sich ihr Blick auf alles Existierende erweitern. Man muss versuchen, die Grenzen menschlicher Anschauungen zu erweitern. Es ist unmöglich anzunehmen, dass die derzeitigen Schulen das Bewusstsein ausreichend sättigen würden. Nehmt einen Spießbürger – wird er etwa unser einfaches Gespräch verstehen? Hofft nicht darauf, dass das Gesagte von Unvernunft und Dummheit aufgenommen werde. Ihr habt gelesen, wie man die Bruderschaft allein wegen Ihres Bestrebens, die Menschheit den Sinn des Lebens zu lehren, beschimpfte. Doch das Element des Bösen lauert eifersüchtig, um jeder nützlichen Arbeit zu schaden. Man braucht nicht zu glauben, dass solche Versuche des Bösen nur vereinzelt seien; es finden sich Anhänger in großer Einmütigkeit. Unerfahrene meinen, es lohne sich nicht, den Schadensstiftern Aufmerksamkeit zu widmen, doch Wir raten, keine Möglichkeit auszulassen, um die besten Verteidigungsmaßnahmen zu ergreifen. Der Denker sprach: ‘Es ist mir gegeben, die irdische Tätigkeit zu vollenden. Doch Wer ist der noch Unsichtbare, der schon das zukünftige Bild meiner bescheidenen Ausführung schafft?’