Urusvati weiß, dass der wichtigste Fortschritt in dem gemeinsamen Einvernehmen über die Grundlagen besteht. Was kann schlimmer sein als eine Menschenmenge, die den Rhythmus von Worten und Zahlen kennt, jedoch ohne gemeinsames Einvernehmen über die Grundlagen zu haben! Wir richten den Blick besonders auf die Grundlagen, da ohne deren klare Erkenntnis alles Übrige nicht nur nicht notwendig, sondern sogar schädlich wird. Wir sind ganz und gar nicht erfreut, wenn Wir hören, dass jemand Tausende von Ritualworten auswendig gelernt hat, im Gegenteil, man muss befürchten, dass er beginnt, die auswendig gelernten Worte fortwährend zu wiederholen und dadurch ein Rhythmus entsteht, der ihn selbst zerstört. Sehr streng verurteilen Wir daher solchen Leichtsinn. Man kann sich vorstellen, wie ein Wachtrupp Pfeile in sämtliche Richtungen abzuschießen beginnt und alle sich am Ende damit gegenseitig verwunden. Man kann gerade dann andere verwunden, wenn man beginnt, Ritualworte fortwährend zu wiederholen, die nicht mit den Grundlagen übereinstimmen. Wir haben genügend über Einigkeit gesprochen, worunter Wir vor allem gegenseitiges Einvernehmen über die Grundlagen verstehen. Man kann gleichzeitig die Hände zum Eid erheben, die inneren Überzeugungen aber können einander entgegengesetzt sein. Solche gleichzeitig erfolgende Erscheinung darf nicht als Einigkeit bezeichnet werden, denn sie lässt nur die Verwirrung der Atmosphäre wachsen. Der Denker sprach immer wieder von der Harmonie in der Musik. Er ging davon aus, dass diese Erkenntnis zur Harmonie im Leben beitrage.