Bruderschaft II, § 28

Urusvati war von Unseren Blumen entzückt. Wir haben gewiss eine Vervollkommnung mancher Arten erreicht. Bedeutsam war dabei vor allem die psychische Energie, die die Entwicklung der Pflanzen fördert. Unter gleichzeitiger Anwendung der psychischen Energie gießen Wir mit sodahaltigem Wasser und gehen auf diese Weise von der äußeren und inneren Seite heran. In weitem Maße kann man mittels der psychischen Energie Einfluss nehmen. Doch es ist notwendig, dies systematisch durchzuführen und nicht zu vergessen, dass nicht wenig Zeit und Geduld erforderlich sind. Im allgemeinen verderben die Menschen viele erfolgreich begonnene Versuche durch Mangel an Geduld. Bei Uns sind zudem die Ausstrahlungen harmonisiert, daher kann jeder den anderen mit gleichwirkendem Willen ersetzen. Die Menschen können nicht verstehen, wie sehr solche Forschungen für sie selbst nützlich sind. Die psychische Energie bedarf des Austausches. Wenn man sie den Menschen zuwendet, kann dies Erschöpfung hervorrufen, doch die Berührung mit der Pflanzenwelt wird keinen Rückschlag verursachen. So möge man nicht vergessen, dass Wir eine äußerst enge Zusammenarbeit mit der Feinstofflichen Welt pflegen, und dieses Reservoir kann die Energie leicht erneuern. Vielen fällt es schwer, sich vorzustellen, wie die Geschöpfe der drei Zustandsebenen zusammenarbeiten können, doch in Wirklichkeit ist das nicht kompliziert. Feinstoffliche Mitarbeiter sind oft sichtbar, denn dafür ist kein Ektoplasma erforderlich. Es gelangen hingegen gewisse chemische Zusammensetzungen zur Anwendung, die auf eine Verdichtung von Materie hinwirken. Sogar während des letzten Krieges hat man viele Erscheinungen bemerkt, doch ohne anzunehmen, dass die Ursache in gewissen chemischen Mithelfern liegen würde. Oft kann etwas, das in der grobstofflichen Welt zum Zerfall führt, in gegenteiliger Weise für die Feinstoffliche Welt dienlich sein, so verschieden sind die Bedingungen. Urusvati war erstaunt, dass auf Unseren Höhen Blumen tiefer gelegener Regionen existieren können. Man darf nicht meinen, dass solche Akklimatisation rasch vonstattengehen könne. Urusvati hat ihren tibetischen Bekannten im Blumenbeet gesehen. Wir halten auch im Inneren der Räume viele Pflanzen. Für viele Versuche sind die Lebensstoffe lebendiger Pflanzen notwendig. So raten Wir dazu, des öfteren zu den Pflanzen zu sprechen. Solche Ströme sind der Feinstofflichen Welt sehr nahe. Ich bestätige, dass Wir Unsere Kraft allem Existierenden zusenden. Auf diese Weise entsteht jene organische Einigkeit, auf die Wir so beharrlich hinweisen.

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