Urusvati weiß, wie schwer sich große Aufgaben in die irdischen Verhältnisse einfügen lassen. Es existiert ein Sprichwort, wonach es gleichermaßen schwierig sei, das Gute ins Leben einzubringen, wie eine große Truhe zu packen. Mit dem Sprichwort hat man eine Vielzahl kleiner Dinge gemeint, die geordnet zusammenzulegen sind. Gewiss verursachen die kleinen Dinge im irdischen Leben und im Bewusstsein viele Sorgen. Große Aufgaben lassen sich aufgrund kleinlicher Erwägungen oft schwer ins Leben einbringen. Den Menschen fällt es schwer, dieses Geschehen zu verstehen, da sie ihr eigenes Leben wenig beobachten. Die schädlichsten Kleinigkeiten werden gewöhnlich überhaupt nicht beobachtet. In den Truhen reicht oftmals der Platz nicht einmal mehr für einen sehr kleinen Gegenstand. Ebenso wird im Leben oft kein Platz mehr auch für das kleinste Vertrauen gefunden. Es lassen sich viele Beispiele dafür anführen, wie etwas bereits feste Gestalt gewann, dann aber aus Mangel an Vertrauen erschwert wurde. Man kann sich vorstellen, wie solch eine Erschütterung sich auf die wichtigen Tatmenschen auswirkte, in deren Truhen vorher alles in Ordnung gewesen war! Die Menschen wollen nicht verstehen, wie weit ihre Gedanken und Taten sich auswirken können. Sogar gute Menschen können in bester Absicht etwas entstellen. So kann es manchmal scheinen, als gäbe es keinen Ausweg. Doch das Gefühl der Ausweglosigkeit darf man nicht zulassen. Außer irdischen Entscheidungen kann es nämlich auch überirdische geben. In dem Moment besonderer Anspannung kann die Empfindung von Verzweiflung auftreten, doch wird dies kein Gefühl von Ausweglosigkeit sein, sondern das Gefühl einer Verschärfung der Entschlossenheit. Vor jeder Wendung des Weges muss der Führer solch eine Anspannung spüren. Es könnte die Empfindung auftreten, als handle es sich um einen Kräfteverfall, doch das ist ein Reflex der inneren Anspannung. Das wird besonders dann so sein, wenn sich eine Entscheidung festigt, die in Worten noch nicht auszudrücken ist. Für diesen Fall raten Wir dazu, mit der Gesundheit sehr vorsichtig zu sein, da die Zentren dann sehr anfällig und sehr leicht entzündbar sind. Wir, die Wir sonst immer von der Arbeit sprechen, raten bei solch einer Anspannung zur Erholung. Solche Erholung wird kein Nichtstun sein, sondern eine Verstärkung der Kräfte. Doch sprechen Wir natürlich von großen Aufgaben, die volle Selbstaufopferung erfordern. Der Denker sprach: ‘Findet sich nicht noch etwas, das opferwürdig wäre? ‘