Urusvati weiß, mit welcher Anspannung die Ausführung überirdischer Aufgaben auf der Erde verbunden ist. Die einen nennen diesen Zustand Eingebung, die anderen Begeisterung, und dritte bezeichnen ihn als Verdichtung, doch alle, die solch einen Auftrag erfahren, kennen die besondere Anspannung. Es kann nützlich sein, daran zu erinnern, dass sich aus ärztlicher Sicht eine starke Reaktion des Nervensystems auf solche Einwirkungen bestätigen lässt; so treten fiebrige Begeisterungsschwünge auf. Man sollte die Temperatur messen und wird bemerken, dass sich bei gesunden Menschen entsprechende Schwankungen von Temperatur und Puls ergeben können. Besonders bemerkenswert sind solche Schwankungen bei der Arbeit. Viele denken, dass dieses von erzwungenen Anspannungen herrühre, doch bei verschiedenen Beobachtungen lässt sich feststellen, dass es besondere äußere Umstände gibt, die auf die Nervenzentren einwirken. Natürlich wirkt die Feinstoffliche Welt ständig auf die irdische ein. Doch ein besonderer Auftrag vermag auch ungewöhnliche Schwingungen hervorzurufen. Sie werden langandauernd sein, da der Auftrag nicht nur als bestrebter Gedanke erkannt werden, sondern auch in einen Entschluss und physische Bereitschaft münden muss. Lasst uns nicht meinen, dass die Menschen solche Einwirkungen aus der Feinstofflichen Welt leicht erkennen würden. In der Mehrzahl der Fälle leisten sie sogar Widerstand und versuchen, sich solcher Zusammenarbeit zu entziehen. Sie fürchten, ihre Selbstsucht zu verlieren, die für sie einen großen Schatz darstellt. Wir möchten nur daran erinnern, dass überirdische Aufträge gar nicht so selten sind und auch auf sehr verschiedene Weise erfolgen. Die Menschen sollten die Zusammenarbeit mit den überirdischen Sphären nicht fürchten. Sie sollten im Gegenteil ganz von freudiger Begeisterung erfüllt sein, dass ihnen die Zusammenarbeit mit Uns anvertraut wird. Der Denker sprach: ‘Sollte mir etwa das Glück zuteilwerden, meinen Führern helfen zu können?’