Urusvati weiß, dass die Menschen danach streben, in irgendein früheres Leben zurückzukehren. Für sie erscheint alles Vergangene irgendwie anziehend zu sein. Sie sind bereit, die abstoßendsten Erscheinungen zu vergessen, nur um in die Vergangenheit einzutauchen. Sie erachten das Tempo des gegenwärtigen Lebens für unerträglich. Sie leben von der Hoffnung, dass das Leben von neuem in alter, langsamer Richtung verlaufen möge. Wenn man ihnen sagt, dass solch eine Rückkehr unmöglich ist, werden sie euch für aufständisch halten. Wenn ihr ihnen vom Beginn der künftigen Welt erzählt, so werden sie euch beschuldigen, ihre Stützpfeiler zerstören zu wollen. Wer aber vermag den Fluss wieder in den alten, schwachen Strom zu versetzen, wenn er schon über die Ufer getreten ist? Der neue Rhythmus ist gewiss ermüdend für all jene, die ihn nicht aufzunehmen vermögen. Wird der Rhythmus nicht klar erkannt, kann er sogar vernichtend sein. Ungebändigte Gase können tödlich sein. Ungeeignete Technik kann Katastrophen erzeugen. Viele Gefahren sind durch Unbedachtheit entstanden. Nichtsdestoweniger ist der neue Rhythmus bereits ins Leben eingetreten. Es ist den Menschen nicht möglich, die neuen Bedingungen, die in das Leben hereinströmen, zu erkennen. Eine Rückkehr zur Vergangenheit ist unmöglich. Was bleibt also, die neuen Errungenschaften zu harmonisieren. Und dafür müssen die Menschen ihre Aufmerksamkeit den sogenannten humanistischen, den Geisteswissenschaften zuwenden. Die Kunst des Denkens muss wiedererstehen. Die Gelehrten sind damit beschäftigt, neue Eigenschaften des Gehirns ausfindig zu machen. Um das Gleichgewicht des Rhythmus wieder herzustellen, ist solch eine Sorge auch nützlich. Das Gehirn und das Nervensystem bergen ungewöhnliche Entdeckungen, die es ermöglichen werden, sich dem neuen Rhythmus anzupassen. Die Schnelligkeit des Lebens erscheint dann entsetzlich, solange das Denken ihr nicht zuvorkommt. Die Menschen sollten die kosmischen Bedingungen aufnehmen, da sich anderenfalls eine unheilvolle Nichtübereinstimmung entwickeln wird. Die Erdbewegung wird sich verlangsamen, während sich das Auftreten von Energien beschleunigen wird. Jede Disharmonie ist bereits schädlich. Jegliche Absonderung von der Einheit bedeutet schon Zersetzung. Als gesagt wurde, dass Ideen die Welt regieren, wurde damit die Kraft des Gedankens bestätigt. Möge vernünftiges Denken der Menschheit helfen, den neuen Rhythmus anzunehmen und die neue, sich nähernde Welt klar zu erkennen. Wahrlich, die Welterneuerung findet bereits statt. Wahrlich, gerade die Neue Welt ist in der Kraft, im Strahlen der Funken wissenschaftlicher Errungenschaften bereits eingetreten. Erheben wir uns in vertieftem Denken über jeglichen Abfall und über alle Gefahren zum klaren Erkennen der Neuen Welt. Die Menschen sollten erkennen, dass das Leben jetzt einen überirdischen Sinn erhält. Sie verspotten die Astrologie, erkennen aber doch kosmische Chemismen an. Anstelle der begrenzten Formeln der Vergangenheit werden den Menschen unbegrenzte, überirdische Errungenschaften gegeben, und in diesen Grenzen finden sowohl das Gehirn wie das Herz ihren Platz. Man muss es voll und ganz erkennen, wie breit das Tor zur Neuen Welt ist! In solcher Erkenntnis ist jedoch kein Platz für Bedauern und Schwermut! Der Denker sprach: ‘Schon bald werden die Menschen fliegen lernen. Neue Sphären der Welt werden zugänglich. Mögen die Menschen solcher Gaben würdig werden!’