Urusvati weiß von Unserem Rat, die Kräfte zu schonen. Andererseits sprechen Wir von Anspannung bis hin zur Selbstaufopferung. Für die Menschen wird dies ein Widerspruch sein, doch Unserem Verständnis gemäß müssen beide Weisungen in ein Gleichgewicht gebracht werden. Es ist notwendig, die Kräfte zu schonen, da man anderenfalls Schaden nicht nur sich selbst, sondern auch den höheren Führern zufügen kann. Die Kräfte sind notwendig, um sie in einer außergewöhnlichen Stunde anspannen zu können. Daher kümmern Wir Uns sehr um die Gesundheit Unserer Schüler. Jeder Führer sorgt unbedingt für seine Mitarbeiter, doch bitten Wir die Mitarbeiter, auch selbst bei der Sorge um sie mitzuhelfen. Wir vermögen die sich nähernde Gefahr zu erkennen, doch ohne Mitwirkung des Mitarbeiters können Wir nicht dem gesamten Prozess vorgreifen. Alle Krankheiten haben eine psychische Ursache. So muss man sich in Beständigkeit dazu erziehen, die Kräfte zu hüten. Es wird keine Selbstsucht sein, wenn die Kräfte dem Dienst am Guten geweiht sind. Lasst uns auch nicht vergessen, dass die Kräfte für eine Heldentat augenblicklich gefordert werden, und es ist klar, dass man vergeudete Kräfte nicht plötzlich wieder sammeln kann. Die finsteren Widersacher lassen sich keinen Augenblick entgehen, um eine Verwirrung der Kräfte auszunutzen und an einer schwachen Stelle einen Schlag zu versetzen. Indessen kann die Stunde eintreten, da alle Kräfte gebraucht werden. Man muss einen unverletzlichen Vorrat an Kräften besitzen, und die Feinde vermögen solchen, dem Dienen gewidmeten Vorrat ausgezeichnet einzuschätzen. Es erfordert keine geringe Weisheit, um den Punkt des Gleichgewichts zu finden. Der Denker sprach: ‘Lernt es, die anvertrauten Kräfte nicht zu vergeuden. Lernt es, sie zu schonen, ohne aber geizig zu sein.’