Urusvati weiß, dass räumliche Schwingungen bisweilen eine solche Anspannung erreichen können, dass sie denjenigen ähneln, wie sie bei Erdbeben auftreten. Es ist schwer, solche Erschütterungen voneinander zu unterscheiden, doch muss man daran denken, dass Wir insbesondere solche Erschütterungen wahrnehmen, und alle, die mit Uns verbunden sind, nehmen solche Anspannungen der Schwingungen ebenfalls wahr. Üblicherweise spricht man von einer Synthese des Wissenschaftlichen mit der Geistigkeit, doch beide Begriffe werden nicht richtig definiert. Zwischen ihnen ist ein gewisses Feuer erforderlich, Begeisterung genannt, ohne die wissenschaftliche Erkenntnis und selbst Geistigkeit ohne Leben bleiben und nicht miteinander zu vereinigen sind. Man darf sich nicht wundern, dass Geistigkeit unlebendig sein kann – wahrhaftig kann sie es. Und so begegnen Wir oft Menschen, von allen Möglichkeiten der Geistigkeit erfüllt, die nichtsdestoweniger im Leben kalt und untätig bleiben. Wozu dient ihnen die irgendwann einmal erarbeitete Geistigkeit? Sie ist wie sauergewordene Milch, aus der man viele Produkte herstellen kann, nicht aber wieder reine Milch. Ebenso darf auch Erkenntnis nicht in mechanistischer Begrenzung verbleiben. Ich wiederhole, dass das Feuer der Begeisterung die beste Verbindungsbrücke darstellt. Es ist zudem ein Mittel zur Erhaltung des Gleichgewichts inmitten der räumlichen Stürme. Wenn der Denker sagte: ‘Fürchtet euch nicht, und wendet euren Blick nicht von der irdischen Wirrnis ab’, so wusste Er von der Bedeutung des Blickes der Begeisterung.