Urusvati weiß, dass die uranfängliche Energie alles Existierende erfüllt. Warum nur müssen die Menschen so oft an diese Wahrheit erinnert werden? Weil besonders die uranfängliche Energie von ihnen nicht verstanden wird. Sie sprechen über viele Energien, wagen es jedoch nicht, zu erkennen, dass die grundlegende Energie nur eine ist. Es ist an der Zeit zu verstehen, dass die Energie des Gedankens eine der höchsten Erscheinungsformen der uranfänglichen Energie ist. Der Gedanke kann unmöglich von der grundlegenden Energie des Weltalls abgetrennt werden. Im Gegenteil, der Gedanke dient der grundlegenden Energie als ewiger Beweger. Der Gedanke erzeugt Ströme, die als Erwecker und Erneuerer des Weltalls auftreten. Wenn Ich davon spreche, dass denkende Wesen am Weltenaufbau teilhaben, so muss dies wörtlich und nicht im übertragenen Sinne verstanden werden. Umso mehr obliegt dem Menschen die Verantwortung für die Qualität seines Denkens. Genug ist schon über die Qualität des Denkens gesagt worden, die gut ist, wenn ein guter, starker Gedanke auch herrliche Ströme erzeugt, schlecht aber, wenn ein böser Gedanke die Erde mit todbringenden Schlacken überdeckt. Der Lehrer muss die Schüler zu fortgesetztem Denken über das Schöne anleiten. Jeder Erkennende vermag den Raum zu bereichern. Lasst uns nicht meinen, das Fundament der Zukunft benötige allein mechanische Verbesserungen. Es ist im Gegenteil notwendig, Versuche über die Gedankenwirkungen durchzuführen. Solche Versuche dauern zwar lange, doch Wir lenken die Aufmerksamkeit immer wieder gerade auf diejenigen Forschungen, die viel Zeit erfordern. Man kann bei eiligen Schlussfolgerungen unmöglich unumstößliche Ergebnisse erzielen. Mögen in sich zusammenhängende, aufeinanderfolgende Versuchsreihen aufgestellt werden, dann wird man die Bestätigung finden, dass eine feinstoffliche Energie auch einer feinfühligen Erforschung bedarf. Wie schon aufgezeigt – es dürfen keine für Zwerge geltenden Maßstäbe auf Riesen angewendet werden. Auch darüber sprach der Denker. Warnend hob Er immer wieder hervor, dass die höheren Gegenstände auch mit einer gehobeneren Einstellung studiert werden müssten: ‘Lasst uns zweckentsprechend vorgehen.’