Bruderschaft II, § 212

Urusvati weiß, dass von der Natur bekundete Zeichen gewöhnlich überaus verschiedenartig sein können. Oftmals nehmen die Menschen nur die düsteren Vorzeichen wahr und verfallen regelmäßig dem Aberglauben. Das forschende Auge jedoch achtet auch auf eine besondere Ernte und versteht, dass es im Zustand desorganisierter Ströme extreme Erscheinungen geben kann, sowohl gute als auch schlechte. Weise Menschen freuen sich mitunter durchaus nicht über einen unerwarteten wirtschaftlichen Erfolg. Sie verstehen, dass ein besonderer, für ihren Garten erfolgreicher Druck der Ströme sich auf ferne Länder elend auswirken kann. So ist es mit allem. Schon im Altertum wussten die Weisen, dass besondere, günstige wie ungünstige Zeichen auf entsetzliche Folgen hinweisen können. Es ist nicht vorstellbar, welche Katastrophen sich im Raum vollziehen und uns erst nach einem Jahrhundert erreichen. Das bereits Geschehene kann nicht mehr abgewendet werden, doch kann man die Geisteskräfte anspannen, um das anzunehmen, was im Begriffe ist, sich zu nähern. Wenn Wir von der Unerlässlichkeit der Harmonie sprechen, sehen Wir ferne, große Veränderungen, die die Menschen noch nicht wahrnehmen können. Der Denker erinnerte oftmals an die Möglichkeit kosmischer Katastrophen. Die Menschen verlachten Ihn. Können sie aber behaupten, dass im fernen Raum keine Katastrophe erfolgt ist, die die Erde nach Jahrtausenden erreichen wird? Doch deren Vorboten können schon herankommen und das menschliche Bewusstsein in Verwirrung stürzen. Der Lehrer muss wiederholt über die Koordination der Welten sprechen.

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