Urusvati weiß, dass gewisse Menschen darauf beharren, dass das Leben auf der Erde auch irdisch sein müsse. Was aber verstehen sie unter einer irdischen Existenz? Sie sind bereit, sich aller überirdischen Begriffe zu berauben. Durch die Herabsetzung aller höheren Begriffe möchten sie das Leben niederträchtig und vulgär gestalten. Sie vergessen, dass es nichts Irdisches geben kann, was nicht auch dem Kosmos angehört. Jeder Stein ist bereits ein Teil des Weltalls. Die Menschen sind keine Schweine, die nicht imstande sind, in den Himmel zu blicken. Niemand lebt durch den irdischen Abschaum, sondern durch die höheren Emanationen. Indessen haben im Verlauf der Jahrtausende viele verbissen zu einer gewöhnlichen irdischen Existenz aufgerufen. Die Atheisten und die Theisten befanden sich mit ihrer Verneinung der Feinstofflichen und Höheren Welt in ein und demselben Lager. Es ist unvorstellbar, warum diese einander feindlich Gesonnenen sich in ihrer Verneinung der Lebensprinzipien einig sein konnten. Außer Unwissenheit war dabei auch Angst die Triebfeder. Die Menschen entschlossen sich, nicht auf das Schönste zu blicken. Es ist sehr verwunderlich, dass Wissen nicht dazu verhalf, sich den feinstofflichen Bereichen anzunähern. Die Theisten haben es ihren Gottheiten nicht erlaubt, ihnen bei der Annäherung an die Höheren Welten zu helfen. So sprach der Denker: ‘Lasst uns das Leben nicht schmälern, da niemand von uns nur auf der Erde lebt. Uns ist das Dasein in drei Welten verliehen, und wir müssen uns jeder Welt als würdig erweisen. Wir möchten uns an die Erde binden, die aber in Trümmer gehen kann, und vergessen dabei, welch unverweslicher Daseinsbereich uns gegeben ist!’ ‘Lasst uns nicht blind sein! Wie die Form nur durch den Tastsinn erfahren werden kann, lebt das Erkenntnisvermögen von der Gesamtheit aller gefühlsmäßigen Wahrnehmungen. Kennen wir sie aber alle? Auch die überirdische Welt weist ihre Eigenheiten auf. Wir sind reich durch die uns anvertrauten Schätze.’