Urusvati weiß, dass der Vorwärtsstrebende besonders starken Gegenwind erfährt. Die Menschen fürchten sich, dem Wirbelwind widerstehen zu müssen. Sie ziehen es vor, am hinteren Rocksaum zu hängen, nur um den Böen des Wirbelwindes nicht ausgesetzt zu sein. Nur wenige wollen um einer Beschleunigung der Entwicklung willen auch den Schauern von Hagel und Regen standhalten. Der Denker sprach: ‘Seien wir mit unbeständigen Menschen überaus vorsichtig; mitunter ist es notwendig, sie in ihren Irrtümern zu belassen. Viele verstehen die Vergänglichkeit irdischen Besitzes nicht, und es ist nicht möglich, ihnen den Sinn des Daseins zu vermitteln. Mögen sie also noch eine Weile in ihren Irrtümern verbleiben. Wenn sie mehrmals den dichten Körper angenommen haben, werden sie sich schrittweise vom Reiz der Dinge befreien. Sie werden lernen, sich an unanzweifelbarem Schaffen zu erfreuen. Man darf die Menschen nicht zu etwas zwingen, das sie nicht aufnehmen und verstehen können. Man muss ihnen von der Wahrheit reden, darf jedoch nicht zu ihrer Anerkennung zwingen. Zwang erzeugt einen Aufstand, wobei es solche widernatürlichen Zerstörungen geben kann, dass anstatt eines Fortschrittes ein Rückschritt einsetzt.’ ‘Jeder Schullehrer kann beobachten, wie vorsichtig man mit den Schülern in den Übergangsjahren umgehen muss. Der Lehrer sollte gerade in der Weise vom Leben erzählen können, dass jeder das Empfinden hat, selbst zu einem Ergebnis gekommen zu sein. Der Lehrer wird ein wahrer Gärtner sein. Er wird verstehen, welcher Wind die reifen Samenkörner davontragen wird.’