Urusvati weiß, dass die Menschen nicht in Tätigkeit warten können. Der Große Wanderer lehrte, frei von Gedanken zu sein, damit die Erwartung das ganze Wesen erfülle. Bei Anwendung eines solchen Maßes kann es eine Erwartung geben, die nicht durch Gedanken eingegrenzt wird. Der Mensch weiß allzu gut, was er will, wohin er strebt und aus welchen Teilen sein Bewusstsein zusammengewachsen ist. Aus dieser Quelle schöpfte der Große Wanderer Seine Unüberwindbarkeit. Nicht mittels des Verstandes, sondern durch das Herz wusste Er, wie schwer es ist, den Menschen ein neues Bewusstsein zu geben. Innerhalb der Verstandesgrenzen lässt sich vieles leicht erkennen, doch das Herz lehrt, wie sehr die Menschen an einem gebrechlichen Bewusstsein hängen. Es wurde gesagt, dass man dem Bewusstsein entsprechend geben muss. Wie soll man aber vorgehen, wenn anstatt eines Bewusstseins ein unbeständiges, zotteliges Knäuel von lauter Tand zutage tritt? Der Lehrer musste allgemein bekannte Tatsachen ständig wiederholen, darin lag die allergrößte Tragödie des Lehrers während aller Jahrhunderte begründet. Nur ein in vielen Leben gestähltes Bewusstsein wird sämtliche Schlaglöcher der menschlichen Pfade überschreiten. Die Aufgabe eines Lehrers ist schwer, und umso schwerer, als die Hierarchie von den meisten falsch verstanden wird. Das alles wusste der Große Wanderer und eilte zur Vollendung der Heldentat. Eine Heldentat vollzog sich im Verlauf eines Jahrhunderts, eine andere in wenigen Jahren. Auf welcher Waage wollte man solches Dienen wiegen? Die Gaben der Wahrheit sind mit irdischen Maßen nicht zu wiegen. Dennoch ist die Freude groß, dass diese Gaben gegeben wurden. Sie lehren die Menschheit das Streben zu einer Erneuerung des Bewusstseins in allen Jahrhunderten.