Urusvati weiß, wie tief sich Worte in einem Kinderherzen einprägen. Besonders bis zum siebenten Lebensjahr ist es möglich, die Erinnerung an die Feinstoffliche Welt hervorzurufen. Die Kinder fühlen, dass sie diese besondere Art des Lebens wahrgenommen haben. Es ist nützlich, die Kinder zu fragen, ob sie sich nicht an etwas Besonderes erinnern. Solche Berührungen werden Öffnung der Erinnerung genannt. Auch wenn die Erinnerung an die Vergangenheit mit den Jahren wieder abklingt, werden dennoch Funken der herrlichen Existenz im Bewusstsein verbleiben. Der Große Wanderer liebte es, die Erinnerung zu öffnen. Er ließ die Kinder zu sich kommen und fragte sie nicht nur, sondern berührte sie auch, um die Klarheit des Erinnerungsvermögens zu verstärken. Er liebte die Kinder nicht nur, sondern sah in ihnen den Fortschritt der Menschheit. Er tat Recht, sich den Kindern zuzuwenden, als wären sie Erwachsene, denn in dem Moment, da die ferne Vergangenheit oder die Feinstoffliche Welt in der Erinnerung aufkommen, wird der Geist erwachsen. Niemals werden Kinder jemanden vergessen, der sich ihnen als Ebenbürtiger näherte. Solch eine Erinnerung werden sie das ganze Leben über wahren. Möglicherweise haben die Kinder den Lehrer sogar besser im Gedächtnis bewahrt als die von Ihm Geheilten. So muss man sich vor Augen halten, dass die Kleinen diejenigen sind, die das Leben fortsetzen werden, und jeder sollte ihnen seine Erfahrungen mitteilen. Sehr weise wird es sein, die Erinnerung an die Feinstoffliche Welt zu wecken. Ein zutiefst geistiges Leben wird sich dort gestalten, wo die Funken der Existenz der Feinstofflichen Welt aufleuchten, und die Verbindung mit der unsichtbaren Welt wird sich leichter gestalten. Die Erscheinung des Lehrers im feinstofflichen Körper festigte die Schüler in der Erkenntnis der Realität der unsichtbaren Welt. Nicht alle vermochten die Existenz dieser Welt zu verstehen, doch das Fenster wurde dennoch ein wenig geöffnet.