Urusvati weiß, dass die Menschen sich mit ihrem freien Willen ihre Existenz in der Feinstofflichen Welt schaffen. Wenn der Wille rein und tapfer ist, wenn die uranfängliche Energie keinen niederen Beweggründen unterworfen ist, dann gestaltet sich der Übergang in die Feinstoffliche Welt leicht, und er vermag die höheren Sphären zu erreichen. Wahrlich, der Mensch schafft sich sein Schicksal, so sprach auch der Große Wanderer. Er bestätigte, dass sich auf dem Weg in die höheren Sphären eine Vielzahl von Händen entgegenstreckten, um den Flug zu verhindern, doch der Wille und die uranfängliche Energie erlauben es nicht, den Strebenden zurückzuhalten. Den reinen Willen kann sich der Mensch unter allen Umständen anerziehen. Die psychische Energie kann bei jeder Art Ereignis behütet werden. Dem Menschen ist, ob gering oder bedeutend, gleichermaßen der freie Wille verliehen. Jedem Menschen ist dieses höchste Gut mitgegeben, das bedeutet er hat es selbst in der Hand den anvertrauten Schatz anzunehmen oder zu vergeuden und als Sklave zu leben. Jeder besitzt ausreichend psychische Energie, um den Flug in die Feinstoffliche Welt unerschrocken zu vollziehen. Vor allem aber muss man die Angst vor dem Unsichtbaren überwinden, anders gesagt, man muss versuchen, wenigstens teilweise die Feinstoffliche Welt zu erkennen. Jedem ist es möglich, Wissen über die unsichtbare Welt zu finden. Sogar nicht übermäßig Bestrebte werden Hinweise über die Existenz der Feinstofflichen Welt finden, wenn sie nur den freien Willen in dieser Richtung schärfen. Doch die Menschen erschrecken bei dem Gedanken, dass sich ihr Haus nicht auf der Erde befindet, sondern irgendwo im Raum. Der Lehrer muss das Denken der Schüler in die Richtung der fernen Welten hin entwickeln.