Urusvati weiß, was heilige Schmerzen sind. Die heutigen Ärzte bezeichnen diese Schmerzen als Neuralgie, Rheumatismus, Nervenkrampf, Entzündung der Nervenkanäle. Viele Definitionen werden ausgegeben werden, doch sogar ein irdischer Arzt wird etwas Außergewöhnliches an den Schmerzen entdecken. Wir definieren diese Erscheinung als Anklopfen der psychischen Energie an die Unbegrenztheit. Es lässt sich bemerken, dass solche Schmerzen ohne sichtbaren Grund beginnen und auch ohne Folgen wieder verstummen. Sie sind von verschiedener Art, und es ist nicht vorhersehbar, welches Zentrum zu schmerzen beginnen wird. Jetzt kann man sich vorstellen, in welchem Maße die Großen Lehrer derartigen Anspannungen ausgesetzt sind! Es kann nicht anders sein, wenn die uranfängliche Energie an neue Sphären klopft. Sie strebt danach, dort aufzuatmen, wo entsprechende Schwingungen ihr antworten. Der freie Wille des Lehrers jedoch bindet diese Erscheinung zum Wohl der Menschheit an die Erde. Man muss verstehen, dass die Heilung solcher Schmerzen nur durch Schwingungen erfolgen kann. Wir senden Ströme, die nicht selten einen sehr starken Grad erreichen. Die Erscheinung solcher Schmerzen hat den Großen Wanderer sehr gepeinigt. In solchen Stunden ging Er in die Wüste, um dort leichter die Schwingungen aufnehmen zu können. Niemand vermutete, dass der Große Wanderer solche Schmerzen durchleben könnte. Die Menschen dachten, dass der Lehrer von allen irdischen Erscheinungen ausgenommen sein müsste. Der Große Wanderer selbst verbarg es nicht, wie sehr Er der Zusammenarbeit der Menschen mit Ihm bedurfte. Beständig wiederholte Er, dass ein Erfolg durch Vertrauen eintreten würde. So lehrte Er die Bedeutung der uranfänglichen Energie. Allein bei völliger Vergegenwärtigung der Energie kann man sie zur Tätigkeit rufen. Und nur im Wohlwollen wird sie dienlich sein. So kann man im Leben des Großen Wanderers die menschlichsten wie auch wissenschaftlichsten Bestätigungen sehen.