Bruderschaft II, § 142

Urusvati weiß, wie aufmerksam man sich gegenüber Unseren Hinweisen verhalten muss. Die Menschen sind geneigt, sogar kosmische Gegebenheiten auf sich selbst zu beziehen. Natürlich erweist sich ein verfeinertes Bewusstsein als Folge großer Hingabe. Aus Liebe und Hingabe erwächst die Fähigkeit, den Worten des Lehrers aufmerksames Gehör zu schenken. Mit den Jahren kann man sich davon überzeugen, wie rechtzeitig all Unsere Hinweise gegeben wurden. Oft nennen Wir zur Erinnerung ein Land, eine Stadt oder einen Namen, doch wenn man diese Anmerkungen miteinander vergleicht, so kann man eine ganze Kette von Ereignissen erhalten. Das Harmagedon hat im Jahr einunddreißig begonnen, und nun wird auf das Jahr zweiundvierzig hingewiesen, in dem die nächste Stufe weltweiter Entscheidungen eintreten wird. Das Jahr zweiundvierzig haben Wir schon genannt, was umso bemerkenswerter ist, als man genau dieses Jahr schon in den Massen hört. Um jeden Hinweis herum entwickelt sich eine ganze Reihe von Ereignissen mit weltweiter Bedeutung. Erinnern wir uns, in welch kurzen Worten über China gesprochen worden ist, und in diesem Zusammenhang nicht nur über das Schicksal eines Volkes, sondern über Ereignisse, die viele Länder betreffen. Allein ein hellhöriges Ohr kann rasch die bezeichneten Namen erfassen. Bisweilen verändern Wir einen Namen ein wenig, um heimliches Zuhören zu vereiteln. Wenn aber dieser Name dann im Leben auftaucht, wird das Gefühlswissen sofort die Aufmerksamkeit darauf lenken. Die Technik der Vorhersehung wird eine wichtige Wissenschaft der Zukunft darstellen, doch kann sie erst gegeben werden, wenn das menschliche Denken gesundet. Zu Recht bedauert ihr die Geringschätzung der Geisteswissenschaften; nur eine besonnene Zusammenarbeit aller Wissenschaften wird eine Vorstellung von der Einheit des Wissens verleihen. Jeder Fanatismus dagegen beruht auf Verneinung und Verurteilung. So kann man sehen, womit Wir kämpfen müssen. Die Menschen aber sparen in der Beziehung zu Uns nicht mit Verurteilungen. Nicht nur Fanatiker, sondern sogar Denker versuchen, Unsere Belehrungen zu berichtigen. Erinnern wir uns jenes Schriftstellers, der vorschlug, die von Uns verliehenen Aufgaben zu begrenzen, ohne aber vorher Unseren Rat überhaupt ganz durchgelesen zu haben. Man kann viele nennen, die versuchten, die Tätigkeit der Bruderschaft zu behindern. In der Folge haben einige der ungerechten Verurteiler bereut, doch der angerichtete Schaden muss ausgelebt werden. Solche Geschwüre des Leidens bilden das schwerste irdische Los. Die gegenwärtigen schweren Tage sind nichts anderes als das auszulebende Leid unzähliger Aufspeicherungen. Lasst uns aufmerksam auf das Stöhnen der Erde hören.

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