Bruderschaft II, § 143

Urusvati kennt viele physische Einwirkungen auf die psychische Energie. Wir haben auf die räumlichen Ströme hingewiesen, die den gesamten Organismus des Menschen beeinflussen. Doch abseits dieser Erscheinung kann man sehen, wie sehr jede physische Energie die Anspannung aller Zentren erhöht. So unterstützt beispielsweise eine starke Elektrisierung die erste Stufe der Gedankenübertragung auf Entfernung. In Amerika kann man sich hiervon überzeugen, doch die Experimentatoren erkennen nicht, welche Energie ihre Versuche fördert. Bei zunehmender Entwicklung der psychischen Energie spürt sie diese umgebenden Umstände nicht, doch zu Beginn der Versuche ist ihr Einfluss durchaus wahrnehmbar. Jede Anspannung führt schon zu einer Entwicklung unserer Energien. Ein Gelehrter stellte die Behauptung auf, er könne besonders angespannt denken, wenn er vor einem Kaminfeuer sitze. Ein anderer befand, dass kochendes Wasser in solcher Weise auf ihn Einfluss habe. Und ein dritter konnte berichten, dass seine erfolgreichsten Entscheidungen während eines Gewitters fielen. Es ließen sich viele Zeugnisse darüber anführen, wie sehr sogar die alltäglichste Anspannung eine Kräftigung des Denkens bewirkt. Bleibt nur zu beobachten, was gerade die Energie unterstützt oder niederdrückt. Wir haben vor allem auch diese Beobachtungsgabe entwickelt. Man kann sie bei allen Lebenserscheinungen anwenden. Wenn die Kraft des Gedankens durch natürliche Erscheinungen vermehrt wird, dient sie bei Tätigkeiten auf weiteste Entfernungen hin. Wir haben schon davon gesprochen, dass die Erscheinung des Bumerangs ein Beispiel dafür gibt, wie die Angreifer der Bruderschaft zurückgeschlagen werden. Die Unwissenden werden darauf bestehen, Wir seien rachsüchtig, doch der Grund für die erwähnte Erscheinung liegt allein in den sogenannten Entladungen von Energie. Wer eine geladene Leidener Flasche berührt, bekommt einen Schlag, doch wäre er dumm, von einer Rache oder Missgunst der Flasche zu sprechen. Man muss sich einfach aufmerksam den Lebenserscheinungen gegenüber verhalten und davon ausgehen, dass in den fernen Welten und sogar auf der Erde auch noch bisher Unsichtbares existieren kann.

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