Bruderschaft II, § 141

Urusvati kennt das Maß der Entschlossenheit, das zur Erfüllung der von Uns erteilten Aufträge notwendig ist. Nicht bereite Personen werden über viele Dinge klagen, die sie aufgeben müssen. Einige werden jammern, dass sie sich körperlich vom Bereich Unserer Türme entfernen müssten. Doch sie vergessen, dass die geistige Verbindung unverletzt bleibt und der Entfernungsunterschied ohne Bedeutung ist. Derjenige aber, der das entsprechende Maß der Entschlossenheit kennt, wird nichts Vergangenes beklagen, wenn ihm der Weg in die Zukunft gewiesen ist. Nicht nur Bereitschaft, sondern vor allem Entschlossenheit ist erforderlich. Ihr versteht den Unterschied dieser beiden Worte. Wir lehren, Entschlossenheit zu entwickeln, damit keinerlei irdische Umstände ihr Maß beeinflussen können. Des öfteren hat ein unbedeutender irdischer Gegenstand nicht nur auf das Schicksal eines einzelnen Menschen, sondern auch auf dasjenige eines ganzen Volkes eingewirkt. Es ist beschämend, wenn ein von Menschenhand geschaffener Gegenstand den Weg zur Heldentat versperren kann. Wir lehren die Menschen, das Zeitliche zu überwinden, welches den Blick für die erhabene Unbegrenztheit verhüllt. So verweisen Wir auf die überirdischen Sphären, um den Denkhorizont zu erweitern. Wenn die Menschen sich daran gewöhnt haben, an die Höheren Welten zu denken, können sie nicht länger den Vorrang des Irdischen bekunden. In dieser Denkweise werden die Menschen leichter Entschlossenheit in sich finden, die Offenbarung von Heldentat und die Erfüllung Unserer Aufträge. Sie werden nicht länger über irdische Schwierigkeiten nachsinnen, da sich viele Aufgaben allein mit einem höheren Maß an Begeisterung schon lösen lassen. Man muss von Unserer Hilfe derart überzeugt sein, dass der Magnet des Vertrauens die unbesiegbarste Energie herbeizieht. Unser inneres Leben ist von dem Streben erfüllt, zu helfen.

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