Urusvati erinnert sich an ihren Besuch Dokiuds. Es ist gewiss eine große Freude, die zur Heldentat strebenden Kinder zu sehen. Genauso bemerkenswert ist die Beobachtung, wie wenig sich jene der grobstofflichen Welt schon wieder nähern können, die noch nicht all ihre bisherigen Aufspeicherungen aus der grobstofflichen Welt umgewandelt haben. Die Annäherung an die physische Ebene ruft eine Anspannung des feinstofflichen Körpers hervor. Dieser Prozess äußert sich auch in der Absonderung einer Art Schweiß, über den allerdings Lebenskraft verlorengeht. So muss der Führer darauf achten, dass der innere Zustand dem Motiv des Dienens entspricht. Vor nicht langer Zeit hat Urusvati einen Ort besucht, wo sich solche Menschen aufhalten, welche die Erde hochbetagt verlassen haben. Man kann bekräftigen, dass es leicht ist, mit Kindern und mit Hochbetagten, die in der irdischen Hülle ihre Aufgabe erfüllt haben, zu arbeiten. Umso schwerer ist dies mit den Menschen mittleren Alters. In ihnen befindet sich eine Menge bisher unausgelebter, ungeordneter Aufspeicherungen, dazu viel Unzufriedenheit, Unwillen, die Hierarchie anzuerkennen, verworrene Wünsche und Feindseligkeiten gegenüber allem Existierenden. Bei denen, die ein langes Leben verbracht haben, lässt sich eine Wesensstruktur erkennen, die eine Anerkennung der Hierarchie ermöglicht. Wesen aus den höheren Sphären werden in der Feinstofflichen Welt keineswegs immer akzeptiert. Obwohl ihr Erscheinen deutlicher ist als in der irdischen Welt, finden sich auch in der Feinstofflichen Welt Verneiner. Die Unwissenden werden im Verlauf ihres irdischen Lebens derart unbeweglich, dass sie ihre Verneinung auch in die mittleren Schichten der Feinstofflichen Welt mit hinübertragen. Diesen Umstand muss man im Gedächtnis behalten, um für die Lehrerschaft in der Feinstofflichen Welt vorbereitet zu sein. Urusvati hat jene gesehen, die zu den Lehrern eilen. Hier wollen Wir daran erinnern, dass Unsere Mitbrüder verschiedene Schichten der Feinstofflichen Welt aufgesucht haben. Auch Uns war es in den niederen Schichten nicht leicht. Bruder K. erkrankte, als er einen irdischen Auftrag erfüllte, doch die niederen feinstofflichen Schichten sind nicht weniger schwer zu ertragen. Urusvati kennt diese Last und die dort herrschende Atemnot. Es ist besser, alle Schwierigkeiten des Heldentums zu kennen, als sich nur einen Gesang, auf einer Wolke sitzend, vorzustellen. Wir betonen die schwere Seite mit Nachdruck. Zum einen, um die Wahrheit nicht zu verbergen, zum anderen, weil der Mensch, wenn er die Freude der Heldentat erfährt, versteht, dass sogar größte Schwierigkeiten im Vergleich mit der Erhabenheit der Erleuchtung nichts sind. Sogar ein kleiner Junge, den Urusvati gesehen hat, strebte zur Heldentat. Auf allen Gebieten wird ein solcher Arbeiter Freude finden.