Bruderschaft II, § 131

Urusvati versteht die Schönheit der Zusammenarbeit mit der Feinstofflichen Welt. Wenn sich jemand eine solche Verbindung vorstellt, als sei sie ein Verkehr mit einer Totenwelt, so bezeigt er damit nur sein Unwissen. Wir arbeiten beständig mit dieser lebendigen Welt. Wir werden besonders dadurch gestärkt, dass die charakteristischen Qualitäten Unserer Mitbrüder aus der Feinstofflichen Welt eine außergewöhnliche Erweiterung des Bewusstseins vermitteln. Wer sich im grobstofflichen Zustand befindet, ist in der Lage, die eine Seite einer Erscheinung zu erfahren, doch das Verständnis Unserer Wissenschaften ergibt sich erst durch die Hinzufügung des Wissens der Feinstofflichen Welt. Man darf sich nicht durch einen Horizont rein physischer Sichtweise einschränken. Es wird eine Zeit kommen, da die Menschen ihr Leben durch natürliche Mittel bereichern werden, doch dafür muss man anerkennen können, dass überall Leben vorhanden ist. Man könnte fragen: Verursacht die Zusammenarbeit mit entkörperten Wesen und solchen im verdichteten Astral keine Schwierigkeiten? Nicht im geringsten. Die Zusammenarbeit erfolgt auf einer Ebene vereinten Bewusstseins. Solche Arbeiter gleichen sich annähernd in ihrem Denken, und solche Vereinigung bildet eine wahre Gemeinschaft. Es ist richtig, dass eine nach jenem Prinzip aufgebaute Volksgemeinschaft die Krönung der Errungenschaft bildet, doch das erfordert ein vereintes und verfeinertes Bewusstsein aller. Zahlreiche Bedingungen müssen vorher erfüllt sein, um die Vereinigung der Bewusstseine und Zusammenarbeit zu erreichen. Nur in den höheren Schichten der Feinstofflichen Welt beginnt man zu verstehen, worin die Kraft einer erfolgreichen Entwicklung besteht, doch erneut zur Erde zurückgekehrt, vergessen die Menschen den Wert gegenseitigen Wohlwollens. Desgleichen vergessen sie Unsere Existenz, obwohl sie doch dieses Wissen in der Feinstofflichen Welt hatten. Sie haben Unsere Mitbrüder getroffen und die Bedeutung Dokiuds verstanden. Indessen rücken die Fristen näher – entweder nehmen die Menschen das ihnen Vorbestimmte an oder geben einer Katastrophe den Vorrang.

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