Urusvati kennt außer den sogenannten heiligen Schmerzen auch noch weitere schmerzhafte Empfindungen, deren Herkunft bisher unbekannt ist. Man muss ihre Ursache im Verkehr mit der Feinstofflichen Welt suchen. Der grobstoffliche Körper kann Stöße und dadurch schmerzhafte Wirkungen erfahren. In gleicher Weise kann auch der feinstoffliche Körper Einflüssen verschiedener Kräfte ausgesetzt sein und sie in der Folge seinem grobstofflichen Körper übertragen. Ein beträchtlicher Teil nervlicher Empfindungen ist auf Reflexe der Feinstofflichen Welt zurückzuführen. Man darf nicht meinen, dass man beim Passieren der verschiedenen Schichten der Feinstofflichen Welt keine schmerzhaften Empfindungen verspüren würde. Sie sind wie Stichwunden, die sich als Schmerzen in den Nervenzentren auswirken. So hat Urusvati falsche Lehrer und deren Anhänger gesehen. Auch solche Begegnungen können in der Feinstofflichen Welt stattfinden, und man muss ihr tatsächliches Vorhandensein erkennen, auch wenn sie unangenehm sind. Solche Erscheinungen lehren Vorsicht und vermitteln die Erkenntnis der verschiedenen Formen des Daseins. Allein der Erfahrene gibt sich nicht mit voreiligen Schlussfolgerungen ab, sondern bereichert durch eine neue Erkenntnis seinen Kelch mit Aufspeicherungen. Wir haben seinerzeit vieles in Versuchen mit dem grobstofflichen und feinstofflichen Körper gelernt. Wir haben beobachtet und im Kelch der Aufspeicherungen die Einzelerscheinungen zusammengefügt, während Wir Uns noch über ihre Verschiedenartigkeit wunderten. Gerade von dieser Methode sprechen Wir zu Unseren Mitarbeitern. Besonders schädlich ist es, Gesetze zu verkünden, wenn man gerade erst Einsicht in einen millionsten Teil all der Erscheinungen genommen hat, die die Gesetze begründen. Glaubt nicht, dass Ich aus Bescheidenheit spreche – es geschieht nur aus dem Erkennen der Größe des Weltenaufbaus.