Urusvati hat bei ihren Flügen in die fernen Welten die Besonderheiten jener Daseinszustände erfahren. Es könnte unverständlich erscheinen, dass auf der Grundlage der Einheit der Welten derart viele Unterschiede existieren, und dies sogar bei Erscheinungen, die rein äußerlich an irdische erinnern. Ebenso beeindruckend sind ihre inneren Besonderheiten. Die Farben erinnern bisweilen fast an irdische Farbtöne, doch ihr Wesen ist vollkommen andersartig. Die Gewässer sind in ihrer Tiefe und Durchsichtigkeit nicht mit den Meeren auf der Erde zu vergleichen. Selbst die Atmosphäre erscheint in Regenbogenfarben. Doch solche Regenbogenfarbigkeit gleicht nicht dem irdischen Regenbogen. Die Fische fliegen, doch ihre Farben sind einzigartig gegenüber den irdischen. Das Gefieder der Vögel ist in seinen Farben dem der prachtvollsten Vögel der Erde ganz unähnlich. Die Bewohner erinnern an irdische, beeindrucken jedoch gleichzeitig durch ihr äußerst feinstoffliches Gewebe. Alle Klänge erinnern fast an schönsten irdischen Gesang, doch die Bedeutung der Stimmen ist eine andere. Solche Unterschiede versetzen das irdische Bewusstsein in großes Erstaunen. Man muss sich an die uneingeschränkte Mannigfaltigkeit erst gewöhnen. Wohl dem, der schon im grobstofflichen Körper bereit ist, die Vielfalt der Welten wahrzunehmen. Glaubt nicht, dass solch eine Wahrnehmung leicht sei. Man muss viele Erfahrungen gesammelt haben, um die Wirklichkeit jener andersartigen Erscheinungen annehmen zu können. In dem Begriff ‘annehmen’ ist die Bedeutung von Evolution enthalten. Man kann gelehrten und damit anscheinend kulturell hochstehenden Menschen begegnen, die die Möglichkeit der Existenz verschiedener Welten nicht annehmen können. Aus dem Grund halten sie auch die Existenz der Feinstofflichen Welt nicht für möglich, da sich keine feinstofflichen Wahrnehmungen unter Zwang ergeben. Wer die Vorstellung von der Feinstofflichen Welt von sich weist, bereitet sich selbst für den dortigen Aufenthalt eine armselige Hütte. Man muss in sich eine breite Anerkennung der Lebensvielfalt entwickeln, da ohne sie keine Flüge im feinstofflichen Körper möglich sind. Ein zaghafter feinstofflicher Körper wird, bei Austritt aus dem physischen, ziellos umherschweifen und mit Schrecken um sich blicken. Es ist nicht leicht, frei in die Feinstoffliche Welt einzutreten, dort furchtlos zu beobachten und zu lernen. Die Massen in der Feinstofflichen Welt sind, ebenso wie das gesamte Leben in den fernen Welten, voller ungewohnter Eigenarten. Die leuchtende Materie ähnelt den irdischen Hüllen nicht. So muss man inmitten unzähliger Verschiedenartigkeiten das Verstehen der Einheit offenbaren. Unsere Gemeinschaft kann als Beispiel der Vielfalt in der Einheit dienen.