Urusvati erinnert sich, dass bereits vor zehn Jahren auf die Ereignisse in Spanien im voraus hingewiesen und desgleichen die Jahre anderer großer Ereignisse genannt wurden. Man könnte fragen: Warum konnten die einen Ereignisse im voraus aufgezeigt werden, andere, noch größere jedoch unerwähnt bleiben? Eine solche Frage besitzt, vom irdischen Standpunkt aus, unzweifelhaft ihre Berechtigung. Doch man müsste ebenso mit einer Frage entgegnen: Warum können die einen Ereignisse für wichtiger als die anderen gehalten werden? Vergessen wir nicht, dass außer den irdischen auch noch überirdische Maßstäbe existieren. Ereignisse können das menschliche Urteil erschüttern und gleichzeitig dennoch keine Spuren auf den Tafeln der Geschichte hinterlassen. Andererseits können Ereignisse eintreten, die nur von lokaler Bedeutung zu sein scheinen, in Wirklichkeit jedoch Hebel für eine Wende des Weltgeschehens darstellen. Solche Zusammenstöße irdischer und überirdischer Werturteile können eine Verwirrung der Geister verursachen. Uns sind nicht wenige Beschuldigungen zu Ohren gekommen, dass Wir absichtlich die wichtigsten Ereignisse verheimlicht und nur auf zweitrangige hingewiesen hätten. Darauf sagen Wir: Kleingläubige, woher habt ihr eure Waagen, um Weltereignisse wahrheitsgetreu abwägen zu können? Könnt ihr etwa ein Werturteil über die Wechselbeziehungen der Völker untereinander, welche karmische Folgen in eine Tat umsetzen, abgeben? Sogar über einzelne Personen sollte man behutsam urteilen. Oft erweist sich ein Führer jenes Ansehens nicht wert, welches ihm zu Lebzeiten entgegengebracht wurde. Erst die Folgeerscheinungen können zeigen, welche Ernte die Saat des Führers einbringt. Sehen kann man nur den heutigen Tag, doch den künftigen Tag muss man spüren. So erweisen sich die Weltereignisse als ein Mosaik, das man nur von den Bergen aus genau erkennen kann. Inmitten von Sturm und Wirrnis wird Karma vollendet, und die Fristen werden erfüllt. Ein Land, das gestern noch ein Riese war, kann morgen ein Zwerg sein. Die Menschen mögen sich über solch ein Schicksal wundern, doch Wir sehen die Kette der Ursachen. Man muss lernen, das Große vom Kleinen zu unterscheiden.