Der materielle Terafim wird in Form eines skulpturartigen Bildes oder eines beliebigen anderen Gegenstandes geschaffen, dem etwas Zugehöriges der der Beschwörung unterliegenden Person beigefügt wird. Häufig wurde beim Tod des Besitzers der Terafim mit ins Grab gegeben, wie im alten Ägypten und in den Grabmälern der Mayas und der Etrusker. Sahen die Bestattungsriten eine Einäscherung vor, so wurde auch der Terafim dem Feuer übergeben. Im Tempel Israels befand sich ein Terafim für den allgemeinen Gebrauch, und bei jeder Beschwörung wurde etwas, was dem Beschworenen gehörte, unter den Terafim gelegt. So sind in verschiedenen Ländern viele Terafime verstreut, und auf jedem von ihnen sind viele psychische Sendungen aufgeschichtet. Interessant ist es, auf diesen Aufschichtungen psychischer Energie ihre Lebensfähigkeit zu beobachten. Man kann tatsächlich sehen, wie der Terafim die Kraft durch Jahrtausende bewahrt – so wie ein Korn lebt, unsterbliche Kraft offenbarend. Unter den Experimenten mit psychischer Energie ist das Experiment ihrer Unauflöslichkeit und Unzerstörbarkeit sehr wichtig. Der Terafim liefert den besten Beweis, wenn dabei zugleich Hellsehen angewendet werden kann. Für einen künftigen Versuch kann man einen unschädlichen Terafim anfertigen, dem man einen langfristigen Befehl eingibt. Der Terafim wird einer bestimmten Person oder dem, der gewillt ist, ihn an sich zu nehmen, eine Botschaft überbringen. Dabei müssen zwei Bedingungen beachtet werden. Man muss wissen, dass, da die Schaffung des Terafims lange Zeit in Anspruch nimmt, auch seine Wirkung nicht augenblicklich eintritt. Die Lehre vom Terafim und von beschworenen Gegenständen stammt aus grauer Vorzeit, in der bereits die Atlantier von der psychischen Energie wussten. Wie fertigt man einen Terafim an? Man muss einen Raum ausfindig machen, der ausreichend gesättigt ist mit des Beschwörers psychischer Energie, die sich an den Gegenständen festgesetzt hat. An einer bestimmten Stelle wird ein Bild aus Wachs, Lehm oder Kalk hergestellt. Hat man das Bildnis fertiggestellt, bedecke man es mit einem silbernen, kristallenen oder gläsernen Deckel oder umhülle es mit Leder.