Agni Yoga, § 421

Wie ihr wisst, wurden bei Beschwörungen auch Gesänge angestimmt, die sich aus ganz seltsamen, zuweilen bedeutungslosen Worten zusammensetzten. Jedoch nicht der Sinn, sondern der Rhythmus ist wichtig. So besteht Sphärenmusik nicht aus Melodien, sondern aus Rhythmen. Ein entwickelter Geist, der die Sphärenklänge kennt, wird die Macht des Rhythmus verstehen. So sind beim Aufladen eines Terafims Wille und Rhythmus von Bedeutung. Es ist unwichtig, mit welchen Worten dem Terafim der Auftrag übertragen wird. Wichtig sind die Aufeinanderfolge der Schichten, die Aufrichtigkeit der unmittelbaren Übertragung und der Rhythmus, der Mahavan entsprechen kann. Nur ein wenig entwickeltes Bewusstsein bedarf eines wörtlichen Befehls; doch das entwickelte Bewusstsein kann Worte, entsprechend dem Strom der psychischen Energie, improvisieren. Man soll sich nicht an eingeübte Worte binden. Es ist besser, vom Rhythmus durchdrungen zu sein, wenn in Bestrebung jeder Muskel mit den Nerven verschmilzt. Der Mensch schwingt als unteilbares Ganzes, und die Macht des Befehls wird durch Auflegen der Hände auf den Terafim aufgeschichtet. Beim Schaffen eines Terafims sollte man mit einheitlichem Streben erfüllt sein. Nicht weniger als dreimal täglich sollte man den Terafim aufladen. Um die Willenskraft besser aufzuschichten, sollte man die Oberfläche des Terafims nicht zu stark polieren. Es ist gut, ihn mit einem Gewebe zu bedecken und Räucherungen mit Harzsubstanzen vorzunehmen. Eukalyptus ist gut.

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