Agni Yoga, § 419

Uns ist das Wissen über den Terafim bekannt. Wir wissen, dass der Terafim astral und materiell sein kann. Die astrale Welt ist höher als die materielle und der astrale Terafim höher als der materielle. Nur sehr entwickelte Wesen können einen astralen Terafim haben. Materielle Terafime können jedem bewussten Geist dienen. Der Terafim ist wie ein Modell der Erscheinung selbst. Der Seefahrer kann die Führung des Schiffes besser beurteilen, wenn er das Modell des Schiffes studiert. Das Bild schauend, gelangen die Menschen scheinbar mit dem Abwesenden selbst in Verbindung. Selbst eine bescheidene Wahrsagerin verlangt zuerst ein Bild oder einen vertrauten Gegenstand. Diese Gegenstände lenken ihre psychische Energie und wirken verstärkend wie ein Leuchtfeuer oder Wegweiser. Bei materiellen Terafimen muss man für jede Gelegenheit ein besonderes Bildnis haben. Doch der astrale Terafim hat den Vorzug, einmalig zu sein und nimmt die Erscheinung je nach Notwendigkeit auf. Daher ist er wie ein Leuchtturm in Verbindung mit den Errungenschaften des Bewusstseins. Der astrale Terafim ist ein Kristall der psychischen Energie, so wie der materielle ein Produkt materiellen Strebens ist. Der Hauptakt vollzieht sich bei der Schaffung des Terafims, weil gerade dann die psychische Energie am meisten angespannt ist. Obwohl der astrale Terafim vorzuziehen ist, kann man die Technik des Schaffens eines materiellen Terafims erwähnen.

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