Agni Yoga, § 249

Gegenstände sollte man schätzen, doch Überproduktion vermeiden. Das schädlichste Denken beginnt inmitten von unnötigen Gegenständen. Die fadenscheinigen Gedanken über die Anwendung und Verteilung von Sachen gleichen ausgebreiteten Fangnetzen. Langwieriges Leid wird durch die Produkte einer alten Zeit geschaffen. Die Erneuerung von Formen kann einen unerwarteten Strom von Gedanken hervorrufen. Da wir mit Gegenständen zu tun haben, sollten wir sie nicht gleichgültig betrachten. Über die Qualität und Bedeutung der Gegenstände im täglichen Leben des Fortschritts sollte nachgedacht werden. Wahrlich, ein neues Haus bedarf neuer angemessener Gegenstände, doch es ist fast unmöglich, sie zu finden. Das heißt, menschliches Denken sollte darauf gerichtet sein, neue Lösungen zu suchen. Doch für den neuen Aufbau der Umgebung sollte man auch erkennen, worauf sich das Leben richtet. Kann man aber eine solche Daseinsverbesserung erwägen, solange die Menschen meinen, wie die Tiere durchs Leben gehen zu können, weder Vergangenheit noch Zukunft erkennend? Stellt eine Frage über den Sinn des Lebens und ihr werdet die hoffnungslosesten Antworten erhalten. Wenn der ganze Raum Energie und Entschlossenheit verkündet, dann modelt die Masse ihre alten Kaftane um. Verträge führten die Menschheit ins gegenwärtige Unheil. Dessen ungeachtet werden neue Verträge nur auf der Grundlage dieser wertlosen Texte aufgestellt. Aus unzulänglichen Resten werden neue Gewänder geschneidert. Es ist erschreckend zu erkennen, wie sich die Erdbewohner ihren eigenen Weg versperren. Gebete sind nicht nötig, sondern ernste Arbeit ist erforderlich. Dies muss wiederholt werden. Die Fristen haben naheliegende Möglichkeiten gebracht. Ist es möglich, dass die ‘Händler’ sie nicht wahrnehmen? Ein Yogi erscheint zur bestimmten Stunde und verweist auf das erreichbare Glück. Ein Yogi kann Leben aufbauen, denn er kennt die Werte und kennt die Entsprechung. Im Leben selbst tritt die unbedingte Notwendigkeit des Yogas zutage. Wie und wodurch sonst könnten die Menschen die wahre Richtung des Strebens bestimmen?

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