Agni Yoga, § 250

Sobald zur bestimmten Frist die Tat unvermeidlich erscheint, sind alle Umstände günstig. Feuer erleuchtet den Weg. Donner erweckt zur Stunde der Wacht. Der Schauer spült den Schlamm des Pfades hinweg; es gibt keine Gegenströmungen. Unsere Strahlen weisen den Weg und überwölben ihn mit der Kuppel der Sicherheit. Wenn Wir von der Enge des unterirdischen Ganges warnen, so tun Wir dies, um euch in Kenntnis zu setzen. Nur wenn eine Änderung des Weges nützlich erscheint, halten Wir euch an und geben eine neue Weisung. Manchmal ist es besser, den Berg zu umgehen, als sich durch Erklimmen der steilen Felsen zu erschöpfen. Wir haben nichts zu leugnen, denn Bestehendes ist unleugbar, aber es muss genutzt werden. Dann kann es weder Gram noch Trübsal geben, sondern nur Ermunterung. Wir kennen alle Gräser, die auf Unserer Wiese wachsen; Wir kennen alle ihre Eigenschaften, und deshalb bezeichnen Wir keines von ihnen als Unkraut. In der Frühreife ist jedes schädlich, im gebotenen Augenblick jedoch ist jedes wirksam.

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