Krallen erschrecken euch nicht; Brüllen flößt euch keine Furcht ein; Tiere wedeln mit ihren Schwänzen und sind bereit, euch zu dienen. Genauso verwandelt der Pfad des Yogas Gefahren in feurige Blüten. Wenn Ich euch rate, irdische Ansammlungen zu hüten, meine Ich nur die Rüstung geistiger Stärke. Wir verurteilen Verschwendung. Jede Aufspeicherung ist ein Schritt zur Freiheit. Wo sind die Grenzen erlaubten Erwerbs? Durch Gefühlswissen und Erfahrung wird der Lehrer alles gutheißen, was erlaubt ist. Ein Yogi kann alles tun, doch ist einem Yogi nicht alles erlaubt. Wo sind die Grenzen von Beschränkungen? In der Verantwortung durch geistigen Besitz. Nur dieser Besitz ist eines Yogis würdig. Das übrige ist nichts anderes als die nach der Schlacht an seinen Gebieter zurückzugebende Rüstung des Kriegers. Hier gibt es kein Zögern. ‘Herrscher, nimm an meine Rüstung, das Schwert des Sieges und den Schild der Verteidigung. Wie schwer ist mein Helm, der in der Schlacht leicht war wie eine Feder! Die Sandalen erschweren meine Schritte und die Armspangen fesseln meine Hände.’ Sein Gebieter würde antworten: ‘Jeder Kampf hat seine Waffen. Lege die für dich untauglichen Waffen ab. Ein Nachfolger deines Geistes wird sie übernehmen. Für jeden Kampf die gebührenden Waffen. Das Schwert ist für dich bereits zu kurz. So überreiche ich dir den Speer des Lichts und die Pfeile weiten Fluges.’ Wer dem Feind auf Schwerteslänge gegenüberstand, versteht den Pfeil des Sieges abzuschießen. Doch viele Krieger beherrschen den Einsatz der Waffen nicht und erliegen dem Schlag des Feindes. Sich durch Unvorsichtigkeit dem Schlag des Feindes auszuliefern, bringt keine Ehre ein. Diese Kampfesregel gilt für jeden Yogi.