Agni Yoga, § 167

Manche mögen fragen, ob der Weg für jene, welche die Wahrheit überbringen, leicht sei. Für jenen, der sie übermittelt, ist der Pfad natürlich hart. Sein feuriger Pfad kann nicht erleichtert werden. Es ist, als senkte sich auf das Haupt des Boten der Wahrheit eine Kuppel, die die Zentren des Gehirns niederdrückte. Nur bewusster Kampf führt den mühsam Schaffenden in das geistige Reich, um seine Aufgabe zu erfüllen. Ihn verfolgt der Nebel des Zorns, weil er den Planeten aus seiner Absonderung herausführt. Kann man den furchtlos nennen, der sich selbst für furchtlos erklärt, oder den für gelehrt halten, der selbst verkündet, Wissen erworben zu haben? Wahrlich, jeder, der der Heldentat fähig ist, wird seine Werke weder für gut noch für schlecht erklären, sondern sie genauso ausführen, wie er muss. So ist der Weg, die Inkarnation zu vollenden, festgelegt. Wird jener, der seinen Weg vollendet, ihn mühevoll nennen? Der Blick auf das Ende der Stufe erfüllt den Wanderer mit Freude, weil er weiß, Wem er naht.

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