Jeder ist auf eine Yogaart ausgerichtet, sei es auch nur auf einer elementaren Stufe oder in einer verzerrten Form. Die Menschen können den Elementen entsprechend unterschieden und sogar nach Yogaarten eingeteilt werden. Nicht selten erkennt man in einem Frömmler die Entstellung des Bhakti Yoga, in einem unerträglichen Athleten Hatha Yoga, in einem Glaubenseiferer Raja Yoga und in einem Heuchler Gnana Yoga. Doch was könnte den Beitrag des wahren Yoga übertreffen, der das irdische Bewusstsein mit dem kosmischen Pulsschlag verbindet? Könnte man sich etwas vorstellen, was das fundamentale Streben des verkörperten Geistes ersetzen könnte, etwas, das das astrale Verstehen erfüllen könnte, etwas, das das Bestehen der Menschheit rechtfertigen würde? Nur das Studium des Agni Yoga bringt den Menschen den fernen Welten näher. Ihr könnt Mich fragen, welche körperliche Übungen im Agni Yoga von Nutzen sind. Ich rate zu kurzem Prana-Yama am Morgen, nicht länger als fünf Minuten. Man sollte kein Fleisch zu sich nehmen, nur in Ausnahmefällen geräuchertes. Gemüse, Obst, Milch und Getreide sind immer nützlich. Ebenfalls werden alle Weine abgelehnt, außer zu Heilzwecken. Opium ist der Feind des Agni Yoga. Die Wolken am Himmel lasten auf einem Agni Yogi. Ich rate, die Schuhe durch Gummi zu isolieren, den Rauch zu meiden und am Morgen spazieren zu gehen. Tapfer müssen die verschiedenen Belehrungen des Lebens angenommen werden, da es sonst unmöglich ist, Gutes vom Bösen zu unterscheiden. Wer den wahren Yoga ins Leben überträgt, erfüllt so seine große Aufgabe. So liegt das Fundament des Agni Yoga vor uns.