Unbegrenztheit, § 450

In der ewigen Schöpferkraft des Lebens waltet das Gesetz der Einheit. Die kosmische Schöpferkraft tritt hervor als ein feuriger Befehl – ein Befehl, der die Vereinigung vorherbestimmt; ein Befehl, der das Schicksal vorherbestimmt; ein Befehl, der die Ersetzung des einen durch das andere vorherbestimmt; ein Befehl, der die Vollendung vorherbestimmt; ein Befehl, der die Unsterblichkeit vorherbestimmt; ein Befehl, der jedem Atom Leben vorherbestimmt; ein Befehl, der das Nahen einer neuen Energie vorherbestimmt; ein Befehl, der die Neue Ära vorherbestimmt. Auf diese Weise vollzieht sich die kosmische Schöpfung durch den Magneten des Lebens. Wie könnte man da die Schöpfung des Kosmos spalten? Wie könnte man denn das trennen, was zusammengehört? Wie könnten denn jene Dinge getrennt werden, die fürwahr eines aus dem anderen hervorgehen? Der Kosmos spannt sich in seiner Sättigung doch für die feurige Vereinigung an! Nur Kosmische Vernunft kann der Menschheit das BILD der EINHEIT vermitteln. Vernunft verleiht der Menschheit das höchste BILDNIS – das der Schöpfung des feurigsten Herzens. Vernunft sammelt in Heiligkeit, weshalb im Kosmos dieses Gesetz vom Leben geschaffen wird. Wo ist denn das Ende, wenn alle kosmischen Erscheinungen nach dualem Ursprung evolvieren? Berührt ein Geist die höheren Sphären, so wird ihm kosmische Schaffenskraft als das Gesetz unbegrenzter Einheit enthüllt. Erlangt der Geist die höchste EINHEIT, dann kann wahrlich gesagt werden, dass er aus dem Gefäß kosmischer Freude schöpft! Ja, ja, ja!

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