Unbegrenztheit, § 37

Eins gebiert das andere – in der Umwandlung und in der ewigen Bewegung der kosmischen Kräfte unseres bestätigten Lebens. Trotz seiner unzähligen Formen bindet sich der Geist oft nur an eine seiner Erscheinungen. Solches Haften hindert sehr, es beeinträchtigt den Gang des Umlaufs, denn unersetzbare Kräfte ziehen vorbei. Erkennen wir die vorbestimmte Kette kosmischer Leben, so werden wir die ganze kosmische Energie aufwenden, und der Geist des geoffenbarten Schöpfers wird dann für uns den enthüllten Pfad bestimmen. Unser Wille ist ein mächtiger Schöpfer; als eine zähmende Kraft erhebt er sich über die enthüllten und von uns nicht aufgenommenen Energien. Erweckt diese Lebenskraft! Lernt, in die Richtung der kosmischen Wellen zu streben! Lernt, euch nach den räumlichen Energien zu sehnen! Wünscht mutig! Mutig erkennt die unbegrenzte Zahl eurer Formen! Wahrlich, Geist und Wille verwandeln das Leben! Und ohne Ende ist die Erscheinung der Energien.

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