Unbegrenztheit, § 30

Es wird nicht unmittelbar auf den besten Pfad hingewiesen. Schutz und die Bestimmung eines bestätigten Pfades werden verbürgt; doch im wesentlichen muss der Mensch den Pfad selbst finden, und dies wird die Folgen bestimmen. Wenn euch Schmähungen Unserer Vermächtnisse zu Ohren kommen, die den Ausdrücken des Geistes in seinem Streben nach Schönheit endlosen Raum geben, könnte euch dies vielleicht als eine wahre Schönheit atmende Errungenschaft erscheinen? Wenn unbegreifliche Grimassen des Geistes gezeigt werden, könntet ihr da vielleicht jenen folgen, die mit dem Rhythmus des Kosmos nicht Schritt halten können? Wir achten die Willensfreiheit, endlos sind die Pfade ihrer Anwendung. Daher keinen Zwang, sondern den Flug strebenden Geistes! Der mächtige Krieger, der Baumeister des Lebens, schreitet unter diesem Banner aufrecht voran.

‹ § 29 · Inhaltsverzeichnis · § 31 ›