Unbegrenztheit, § 148

Zufall kann nicht den Fortschritt der Menschheit leiten. Die Menschheit erkennt nicht das kosmisches Leben aufbauende Gesetz. Die Alten Lehren, die die sterbliche Hülle als zur Erde gehörend betrachteten, verwiesen damit auf die Verwandtschaft des Menschen mit den Elementen. Die Große Lehre wusste, dass Trennung der Elemente allein zur endgültigen Verschmelzung führt. Der Kosmische Magnet baut durch Jahrtausende, und je reiner der Aspekt der Materie, desto höher die Erscheinung der neuen Vorbestimmung. Ein Agni Yogi schafft mit seinem Geist jene Stufe geistigen Aufstiegs, die von der Kosmischen Vernunft vorbestimmt ist. Kann der Geist mit den höheren Energien zusammenarbeiten, so sagen Wir, dass das Leben des Kosmischen Magneten angenommen wird. Wird die schöpferische Energie des Feuers nicht angenommen, so sagen Wir, dass Leben zurückgewiesen wird; und Wir Archate schätzen sehr die Erscheinung dieses inneren Feuers, das alles umfassen kann. Mit Unserer feurigen Erscheinung kann man jede Flamme der Schaffenskraft entzünden. Es gibt viele große Gesetze des Kosmos – eine komplizierte, doch schöne Kette. Kompliziertheit und Fortschritt laufen parallel. Nur in ewiger Anspannung können die vorbestimmten Stufen erreicht werden, und das Leid wird Freude bringen.

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