Der Ruf, § 237

1922 - VI - 2

Ich spreche von der Erweiterung des Bewusstseins, sie erfolgt allmählich, fast unbemerkt, wie das Wachsen des Grases. Vor allem darf man dem Essen keine übertriebene Bedeutung beimessen. So wie man die schönen, reifen Früchte für den Korb auswählt, so werden auch reife Geister gesammelt. Dort, wo noch immer Unreife der Menschen besteht, werden auch diese Früchte jetzt weggeräumt. Die Menge staut sich vor der Neuen Welt, doch sie kennt den Zugang nicht. Leicht sind die Stufen hin zum Geiste, wenn man verzichtet auf die ird'schen Wünsche. Gesegnet seid ihr, die ihr nach Schönheit strebt.

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