Herz, § 80

Die Verbindung des Bewusstseins der Feinstofflichen Welt mit den Bewusstseinen der Inkarnierten wird die nächstfolgende Errungenschaft sein. Denn Sein besteht im Geist, im Raum, zwischen den Welten; und auf der Erde gibt es nur Boten der Energieumwandlung und der Umgestaltung der Materie. So ist die Lebensdauer der Inkarnierten nichts im Vergleich zum Dasein in sämtlichen anderen Zuständen. Der Gürtel der Arbeit muss enger geschnallt werden, das ist kein Unglück, sondern führt zu einer höheren Stufe. Der Pflüger, der seine Kraft für die Umwandlung der Erdkruste aufbietet, kann oft dem Rischi selbst, der die Menschheit durch Gedanken segnet, die Hand reichen. Ihr habt richtig erkannt, dass jeder Schnitter ein Sämann und jeder Sämann ein Schnitter war. Und der Tempel ist im Geist, die Rechtfertigung ist im Geist, und der Sieg ist im Geist; so kann man das Leben mit stetiger und wahrer Herrlichkeit verschönern. Gewöhnt euch Schönheit in der Arbeit an sowie Gedankenschaffenskraft; so werden wir die Finsternis besiegen.

‹ § 79 · Inhaltsverzeichnis · § 81 ›