Ursprünglich war die Grenze zwischen der physischen und der Feinstofflichen Welt nicht so scharf. In den ältesten Schriften kann man vereinzelt Hinweise über die enge Zusammenarbeit dieser Welten finden. Mit der physischen Verdichtung wurde das Herz zum Brennpunkt der feinstofflichen Energien – eine erforderliche Angleichung. Die materielle Welt war notwendig geworden, um durch die Beherrschung der Materie die Kräfte zu steigern. Bekanntlich war der Intellekt nach Eigenständigkeit bestrebt und behinderte so die Evolution. Deshalb war das finstere Zeitalter so schwierig, doch im hellen Zeitalter müssen die gewaltsam getrennten Welten wieder zusammengeführt werden. Man muss die Zeit der wiederkehrenden Zusammenführung feierlich anstreben, denn dies dient der uns vorherbestimmten Vervollkommnung. Daher müssen wir unserer geistigen Schaffenskraft die ihr gebührende Beachtung schenken. Man möge sich an diese geistige Denkweise gewöhnen. Man muss dies sogar als das Wichtigste bei der Lebensführung betrachten. Wer es lernt das Gleichgewicht der Welten wiederherzustellen, erleichtert seinen Lebensweg beträchtlich.