Die Grenze zwischen Wertvollem und Wertlosem ist sehr gewunden; allein das Herz kann den Weg durch alle Gehirnwindungen finden. Doch jetzt ist die Zeit, sich der geistigen Schaffenskraft bewusst zu werden. Erscheint es vielen nicht seltsam, dass die Feinstoffliche Welt für sie noch unsichtbar ist, obgleich sie in der Progression der Welten schon entsprechend verdichtet ist? Das bedeutet, dass das physische Auge umso viel gröber ist, dass es sogar den nächsten Zustand der körperlichen Umwandlung nicht erkennen kann. Wenn die Menschen bemüht sind, sogar die wissenschaftlichen Apparate zu vervollkommnen, wie wünschenswert ist dann die Verfeinerung des menschlichen Apparates selbst! Aber ohne die helfende Anziehungskraft des Herzens ist es unmöglich, in dieser heldenhaften Tat voranzukommen. Wer mit dem Herzen zu fühlen vermag, kann sich schon über die Beschränkungen des Körpers hinaus bewegen. Abtrünnigkeit von geistiger Schaffenskraft wirft einen für viele Leben zurück. Es ist unverzeihlich, in einen niederen Zustand zu sinken, wenn die Augen schon geöffnet wurden. Denken wir an die auferlegte Arbeit, die physische Hülle zu durchdringen, an die getroffenen Maßnahmen, das Bewusstsein nach seiner Anspannung voranzubringen! Kann man da umkehren?