Zahlreiche, schon naheliegende Möglichkeiten schlagen fehl zufolge der vom menschlichen Wehklagen herrührenden Selbstbemitleidung. Beginnen die Menschen abzuwägen, wieviel sie geopfert und wie wenig sie vom Lehrer empfangen haben, dann geht der Sinn der Lehre verloren. Die Menschen berechnen das Erhaltene wie den Lohn eines Tagelöhners, ohne es mit der Ewigkeit, für die sie leben, zu vergleichen. Wie unvereinbar mit dem Sinn der Vervollkommnung ist der Gedanke an Belohnung für gute Vorsätze! Aber man kann sagen, dass viele es vorziehen, das Kleid des Tagelöhners anzulegen, nicht dass ihr Herz verdorben wäre, sondern infolge mangelhafter Entwicklung der Vorstellungskraft. Bei vielen wird durch den Wunsch nach Selbstbemitleidung das Gefühlswissen der Ewigkeit ausgeschaltet. Aber alle Lehren sprechen von der Last des Fleisches, um das Augenmerk auf das Primat des Geistes zu lenken. Man sollte die Lehre als den Beginn wahrer unveräußerlicher Vorrechte annehmen. Man sollte es schätzen, dass die LEHRE das Bewusstsein vertieft und die wahren Möglichkeiten des Lebens bietet, sofern diese nicht zurückgewiesen werden. Dieser einfache Aspekt wird so selten in Betracht gezogen. Die Menschen ziehen es vor, ihr Wehklagen in den Raum zu senden und einen Steinhagel auf sich herabzubeschwören. Aber Wir wollen sie nicht erschrecken, damit sie nicht sagen, Uns mangle es an Liebe. Die Menschen messen der Liebesbekundung solch seltsame Umstände bei, dass es scheint, als würde ihre Liebe im Münzamt geprägt! Aber Liebe ist für den Pfad zur Unbegrenztheit erforderlich. Der Führer ist so dringend notwendig; wenn wir mit letzter Anstrengung auf den glatten Felsen den rettenden Faden suchen, wird die Führende Hand uns berühren.