Herz, § 48

Der Gedanke ist die Äußerung des Lebensglücks; der Gedanke, der nicht vom Herzen ausgeht, wird die Oberfläche des Daseins nicht durchdringen, doch der vom Herzen kommende Gedanke ist wie ein ungestümer Pfeil! Das Aufkommen von Gedanken inmitten der Energieanspannung darf einen nicht beirren; diese Gedanken gleichen einem Sturmbock und dringen in die Tiefe des Seins. Deshalb lasst uns nach der äußeren Tätigkeit die Wirklichkeit der Gedankenschaffenskraft schätzen.

‹ § 47 · Inhaltsverzeichnis · § 49 ›