Herz, § 442

‘Wünscht dem Gesegneten nichts Böses’ – lautet das Gebot der Bündnisse. Dieser Weisung wohnt große Weisheit inne. Nicht selten werden die Yogis der Rachsucht und der Vergeltung für Böses bezichtigt. Dies widerspricht natürlich völlig der Natur eines Yogis; aber dennoch sind die traurigen Ergebnisse von Verleumdung eines Yogis offensichtlich. Diese Erscheinung ist nicht schwer zu erklären; wenn der feurige Magnet des Herzens Strahlen in ferne Länder sendet, kann man die Kraft dieser Ausstrahlung ermessen. Stoßen die Sendungen des Feindes mit dieser Kraft zusammen, so ist der Rückschlag unvermeidlich. Vonseiten eines Yogis ist sogar äußerste Anspannung erforderlich, um die schweren Folgen für den Feind teilweise zu mindern. Aber oft hat der Strahl eines Yogis eine eilige, besondere Bestimmung, und dann muss sich der Feind die Schuld selbst zuschreiben.

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