Herz, § 430

Der Strom der Herzenergie kann sich willkürlich oder unwillkürlich ergießen. Das Herz kann durch einen Appell von außen oder die unwiderstehliche Freigebigkeit des Herzens selbst hervorgerufen werden. Man kann sich die Fülle dieser edlen Gaben, und wieviel Kraft sie verschlingen, vorstellen; doch die Freigebigkeit des Herzens ist unermesslich, und das flammende Herz kennt keinen Geiz. Das gleiche sollte auch bei den von fernen Orten erweckten Herzenssendungen befolgt werden. Dem übermittelten Ruf gesellen sich viele auf dem Weg befindliche ähnliche Sendungen hinzu, denn Gleiches sammelt sich nach seinem Element. Auf diese Weise wird der Energiestrom besonders verstärkt. Ihr allerdings wisst um die Teilbarkeit des Geistes und versteht diesen freigebigen Widerhall des Herzens. Nicht ohne Grund wird von Wirtschaftlichkeit gesprochen; diese ist in allem nötig – auch bei den Herzenssendungen. Es ist eine schwierige Zeit!

‹ § 429 · Inhaltsverzeichnis · § 431 ›