Beim Beobachten der Herztätigkeit wird der Durchschnittsverstand auf viel Unverständliches stoßen. So wird es ihm seltsam erscheinen, dass sogar das feinstofflichste Herz die stärksten Ereignisse sehr schwach registriert, doch auf verhältnismäßig unbedeutende Handlungen stark widerhallt. Dafür gibt es zahlreiche Gründe, äußere und innere, doch man muss sie weise auseinanderhalten. Man muss alle Gegenwirkungen der Ströme erwägen, doch andererseits muss man auch alle karmischen Umstände begreifen, welche die Übermittlung verherrlichen oder herabsetzen können. Man sollte darüber, dass sich das Gesetz nicht mit totem Buchstaben äußern kann, nicht bekümmert sein. Im Gegenteil, die Vielfalt der sich ergebenden Umstände vermehrt die Möglichkeiten neuer Beobachtungen. So sollte man sogar den Kindern in den Schulen die Aufmerksamkeit lehren; sie sind oft viel ehrlicher und beweglicher als Erwachsene; man sollte an sie nur mit anziehendem Vorschlag herantreten, damit sie den eigenen Sinneswahrnehmungen Beachtung schenken.