Herz, § 36

Gewahrt ihr Zeichen von den Auserwählten, so behindert die Taten dieser Boten nicht. Nach den Zeichen des AGNI YOGA kann man den Pfad des Auserwählten erkennen. So offenbart sich der Abgesandte nicht in Äußerlichkeiten, sondern in der ungewöhnlichen Tat. Es ist natürlich, dass Taten von besonderer Bedeutung das Bewusstsein der Menschen in Staunen versetzen müssen; beide Seiten zeigen auf ihre Weise Verständnis für diese Taten. Aber man kann nicht einen Abgesandten nennen, in dessen Umgebung sich nicht eine erstaunliche Energieverstärkung vollzog. Dem Gewitter gehen Wolken voraus. So gehen der Bestätigung der Wahrheit immer Wolken voraus. Aber ihr kennt die Bedeutung dieser geistigen Phänomene bereits. Ihr könnt behaupten, dass sich die segensreichen Botschaften in Zeitaltern wiederholen und dass sie sich unter den Massen verbreiten. Vom geistigen Gipfel aus kann man den Widerhall des der LEHRE verbreitenden Rhythmus wahrnehmen. Doch vernehmt ihr auch nur seichte Spuren eines Rufes, so vermeidet jede Behinderung; denn die Grundlage von AGNI YOGA ist Feuer, und das darf nicht ausgelöscht werden. Und wer wird sich erdreisten, sich gegen das feurige Element zu wenden? Jede verloschene Flamme wird ein Echo hervorrufen. Daher gleicht das Karma des Verlöschers dem Schicksal eines Mörders.

‹ § 35 · Inhaltsverzeichnis · § 37 ›