Am schwierigsten ist es für die Menschen, die Verzückung des Geistes mit unversiegbarer Tätigkeit in Einklang zu bringen. Für Erfolg ist äußerst geistige Anspannung erforderlich, aber bei jeder Tätigkeit muss eine gewisse Reserve bewahrt bleiben. Eine erschöpfte Tat verliert an Schönheit und überzeugender Anziehungskraft. Ein Sänger, der die Stimmreserve erschöpft hat, erregt vor allem Mitleid. Die Bekundung äußerster Anspannung des Geistes darf sich nicht in Taten der Verzweiflung widerspiegeln; denn dann wird sich die innere Energie in eine dem Geist fremde Tat auflösen. Dieses Gesetz muss man fest erkennen, um nicht einer Windmühle zu gleichen. Ich rate, alle Kräfte des Geistes zu sammeln, um sich nicht durch ungezügelte Taten zu zersplittern.