Herz, § 320

In alten Zeiten wurde die Koordinierung der Herztätigkeit mit fernen Welten durch bestimmte mechanische Methoden verstärkt. So hielt man zum Beispiel die gefalteten Hände über den Kopf und bildete so den magnetischen Kreis. Man pflegte die gefalteten Hände auch auf die Körperstelle des KELCHES zu legen, so dass das Ende der linken Handfläche dem Herzen zugewandt war. So wurden die Ströme der magnetischen Wellen verstärkt. Natürlich, jetzt beim Lehren der Bewusstseinserweiterung wollen Wir mechanische, äußere Methoden vermeiden. Es ist weit feinstofflicher, durch das innere Bewusstsein zu wirken. Wir müssen fühlen, wie der Bewusstseinssendung das Wesen des Herzens innewohnt, die Regung aufwärts lenkend, als zöge es diese in die Unbegrenztheit. Gewiss, viele unserer Empfindungen hängen von atmosphärischem Zustand ab. Man kann Niedergeschlagenheit oder Feierlichkeit verspüren, doch lasst uns erkennen, dass in diesen Augenblicken das Herz die überirdischen Tore öffnete. Nur Bosheit und Furcht benutzen die unterirdischen Gänge.

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